Naturschutz im Einklang mit den Menschen

Und so wird sie aussehen, unsere gemeinsame Zeit:

Montag:
Um 10.00 Uhr beginnen wir mit Organisatorischem, der Vorstellung des Programms, Fragen, die Sie noch zum Ablauf der Woche haben, so etwas.
Danach machen wir die erste kleine Orientierungsradtour zum Nationalpark-Tor Heimbach. Dort gibt es Grundinformationen zum Nationalpark Eifel und „unserer“ Region. Nachmittags erradeln wir den ersten Berg: Über Abtei Mariawald geht’s durch die Kernzone des Nationalparks Eifel zum barrierefreien Erlebnisangebot Wilder Weg.

Dienstag:
Wir radeln ins Kalltal nach Simonskall, unterwegs besuchen wir die Ausstellung Rur und Fels in der Biologischen Station im Kreis Düren. Es wird an diesem Tag um die konkrete Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen gehen, um Wandertierarten wie den Lachs, um die Flussperlmuschel und natürlich um die hier allgegenwärtige Kriegsgeschichte 1944/45 und deren Vermittlung, die Liberation Route.

Mittwoch:
Radtour zur ehemaligen NS-„Ordensburg Vogelsang“. Hier geht es natürlich um deren Geschichte, im Fokus wird dabei vor allem das nationalsozialistische Weltbild stehen, eine sozusagen „biologistische“ Haltung: Begriffe wie Sozialdarwinismus und Rassismus weisen darauf hin. Wie aktuell ist das eigentlich? Die Rückfahrt kann durch eine weitere wichtige Nationalparkzone gehen, das Offenland der Dreiborner Hochfläche mit dem verlassenen Dorf Wollseifen.

Donnerstag:
Wir fahren per Kanu auf dem Heimbacher Becken mit einer Biologin unter anderem zum Biber. Nachmittags geht es mit dem Rurseeschiff eine kurze Strecke, um zum Aussichtspunkt Hubertusley zu wandern. Im Wald sind vor allem das Biotopmanagement des Nationalparks Thema und die Waldentwicklung zur Wildnis.

Freitag:
Wir fahren mit dem Auto ins Moorgebiet des Hohen Venn. Natürlich steht die Ökologie dieser Landschaft im Vordergrund, überall Spezialisten! Die ruhige Landschaft bietet aber auch Gelegenheit, die gemeinsamen Tage zu überdenken.

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