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Stand: Apr. 2012

Nationalpark: Naturschutz mit den Menschen

Zu Fuß, mit dem Fahrrad und per Kanu
durch die Rureifel, den Nationalpark Eifel mit Vogelsang und das Hohe Venn

3. bis 7. September 2012
Heimbach
 

 

Pfeil klein

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Südöstlich von Aachen liegt der Nationalpark Eifel mit dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Nordrhein-Westfalens. Die steilen, bewaldeten Schluchttäler der Flüsse und Bäche und eine Vielzahl von Stauseen geben der Landschaft einen einzigartigen Charakter.
Ein besonders schöner Teil der Nordeifel ist die von wilden Buntsandsteinfelsen geprägte Rureifel, die sich entlang des Flusses Rur hinaufzieht bis zur mittelalterlichen Stadt Monschau und der ruhigen, sensiblen Moorlandschaft des Hohen Venn in Belgien.
 

Heimbach
DSCN4473 (WinCE)

Seit Anfang 2004 gibt es den Nationalpark Eifel. Sein Kerngebiet sind die Buchenwälder des Bergzugs Kermeter, der von den Stauseen der Olef, Urft, Kall und Rur umgeben ist. Seit 2006 ist auch das zum Kerngebiet des Nationalpark gehörende Offenland zugänglich, das bislang noch im Sperrgebiet des ehemaligen belgischen Truppenübungsplatzes Vogelsang lag.
Zugänglich geworden ist dort auch die sogenannte ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang. An diesem Ort sollten Menschen zu nationalsozialistischen Führern umgeformt werden. Heute entsteht hier eine internationale Begegnungsstätte.
 


Die Vielzahl verschiedener Lebensräume im und um den Nationalpark Eifel bietet hunderten geschützter Tier- und Pflanzenarten Überlebensmöglichkeiten. Hier befindet sich auch NRWs größtes Bibervorkommen.

2009_10_14_IMG_0021 (WinCE)

In knapp zwei Jahren wurde das „Projekt Nationalpark Eifel“ politisch umgesetzt. Ermöglicht wurde dies durch Naturschutzgesetze, die lohnen, hinterfragt zu werden, aber auch durch ein hohes Maß an Zusammenarbeit aller

Kanu

beteiligten gesellschaftlichen Gruppen in der Region: Politik, Wirtschaft und Tourismus haben sich gemeinsam das Ziel gesetzt, die Naturräume zu bewahren und gleichzeitig die Region wirtschaftlich zu stärken.