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Stand: Apr. 2012

Natur zwischen Schutz und Nutzung

Nationalpark Eifel,  Braunkohletagebau und Vogelsang
mit dem Rad erkunden

24. bis 28. September 2012

Heimbach
 

 

Pfeil klein

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Der Nationalpark Eifel ist einer der jüngsten Großschutzgebiete in Deutschland. Er wurde 2004 in das bevölkerungsreichste Land „hineinverordnet“. So etwas geht natürlich nur im Konsens mit den alteingesessenen Nachbarn und unter Berücksichtigung der bestehenden Nutzungen. Mit dem Rad erkunden wir die herrliche Wald- und Seenlandschaft des Großschutzgebietes auf der Suche nach dem „Regionalen Konsens“.

Direkt neben dem Nationalpark Eifel liegen die riesigen Löcher der Braunkohlen-Tagebaue. Ein herber Kontrast zum ultimativen Naturschutz, aber nicht weniger faszinierend! Auf dem Rur-Ufer-Radweg entlang der Buntsandsteinfelsen der Rureifel radeln wir mal rüber in die Börde und sehen uns diese Flächen an?

Abriss in Pier

Nach dem Abbau der Braunkohle soll hier das Indeland erschaffen werden: Eine neue Landschaft, vermeintlich abgestimmt auf die Bedürfnisse seiner zukünftigen Bewohner. Der Indemann, das Wahrzeichen der neuen Welt, steht schon. Welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an diesem Konversionskonzept gibt es?
 

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Die ehemalige NS-„Ordensburg“ Vogelsang liegt mitten im Nationalpark Eifel. Die Nationalsozialisten haben dort in den 1930er Jahren ihre Führungselite auf bedingungslosen Gehorsam dressiert. Wir radeln

vorbei an den großen Seen quer durch eine der wichtigsten Naturschutzflächen des Nationalparks nach Vogelsang hinauf. Hier lernen wir den dort neu entstandenen “Lernort für Menschenrechts- und Demokratieerziehung” kennen.
 

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